Im Zusammenhang mit der Windenergie werden besonders häufig Fragen zu den folgenden Themen gestellt:  
Bau, Planung und Genehmigung
Möglichkeiten für eigene Aktivitäten
Kosten und Finanzierung
Akzeptanz und Auswirkungen von Windanlagen
Zukunft der Windenergie
Stromnetz und -versorgung
Energie und Umwelt
 
 
Bau, Planung und Genehmigung

Kann ein Windpark überall gebaut werden?
Nein. Erstens müssen gewisse technische Voraussetzungen erfüllt sein, was zum Beispiel Windverhältnisse und Eignung des Geländes angeht, und zweitens gibt es gesetzliche Vorschriften etwa zu Schallentwicklung und Schattenwurf, die den Bau eines Windparks in allzu großer Nähe von Wohngebieten ausschließen. Auch in Natur- und Landschaftsschutzgebieten dürfen keine Windparks gebaut werden.

Was tun die Gemeinden und Kommunen, um die Planung von Windparks zu steuern?
Die Gemeinden und Kommunen sind dafür zuständig, geeignete Flächen für die Errichtung von Windparks auszuweisen. Mit dem §35 des Baugesetzbuches können sie deren Erschließung steuern und über die Bauleit- oder Raumplanung dafür sorgen, dass Windenergieanlagen hauptsächlich in Vorranggebieten errichtet werden. Natürlich können sie auch den Bau von Windparks in ungeeigneten Gebieten verhindern.

Wie wird ein Windpark geplant und genehmigt?
Wer einen Windpark errichten will, muss bei der zuständigen Behörde einen Antrag stellen. Für die Ausweisung geeigneter Flächen sowie die Genehmigung von Anlagen im Binnenland sind die Kommunen zuständig. Dazu haben alle Bundesländer entsprechende Planungs- und Genehmigungsregelungen erlassen. Offshore-Windparks innerhalb der 12-Seemeilen-Zone prüfen und genehmigen die Küstenländer, für die Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) ist der Bund zuständig.

Ich besitze Land – kann ich dort Windkraftanlagen bauen lassen?
Ja, wenn Ihr Land für den Bau von Windkraftanlagen geeignet ist. Sollte die Gemeinde noch keine so genannten Vorrangflächen ausgewiesen haben, können Sie entweder selbst einen entsprechenden Antrag bei der zuständigen Behörde stellen oder einen Windparkplaner damit beauftragen. Hat die Gemeinde bereits Flächen ausgewiesen, haben Sie in der Regel nur eine Chance auf Realisierung, wenn Ihr Grundstück als Vorrangfläche gilt.

Möglichkeiten für eigene Aktivitäten

Kann ich ein Windrad in meinem Garten bauen lassen?
Damit der Betrieb eines Windrades sich lohnt, sind allerhand technische Voraussetzungen nötig – ausreichende Höhe, keine Hindernisse vor der Anlage, möglichst glattes Gelände etc. – , die in Wohngebieten kaum zu erfüllen sind. Es muss auch sichergestellt werden, ob das für Sie zuständige Bauamt die Anlage genehmigen kann. Auf jeden Fall handelt es sich um eine Einzelfallprüfung, die Sie sehr sorgfältig durchführen lassen sollten.

Gibt es kleine Windkraftanlagen?
Es gibt sehr kleine Anlagen mit einer Leistung von 500 Watt bis 1 Kilowatt. Sie werden zum Beispiel auf Schiffen installiert. An Land kommen Windkraftanlagen mit einer Leistung von bis zu 5 Kilowatt als so genannte Insellösungen zum Einsatz, etwa auf dem Dach von entlegenen Bauernhöfen, Einzelhäusern oder anderen Gebäuden, die nicht in Wohngebieten stehen.

Wie kann ich die Nutzung der Windenergie unterstützen?
Sie können zum Beispiel zu einem Ökostromversorger wechseln, falls Sie das nicht schon getan haben – damit unterstützen Sie auch andere erneuerbare Energien. Sie können sich auch mit einer Kommanditisten-Einlage an der Finanzierung eines Windparks beteiligen, wenn Sie die geforderte Mindestsumme oder einen höheren Betrag über einen längeren Zeitraum entbehren können.

Kann ich mich an einem Windpark beteiligen?
Ja. Zur Finanzierung von Windparks werden in der Regel Fonds aufgelegt, in die Privatanleger investieren können. Mit Ihrem Anteil sind Sie an den Erträgen und Verlusten des Windparks beteiligt und haben je nach Einkommen auch steuerliche Vorteile. Wie bei jeder Geldanlage gilt, dass man das Angebot sorgfältig prüfen (bzw. prüfen lassen) und die eigene finanzielle Situation richtig einschätzen sollte, bevor man sich dazu entschließt.

Kann ich umweltverträglichen Strom nur aus Windkraft kaufen?
Sie können zu einem Ökostrom-Anbieter wechseln. Dann beziehen Sie in der Regel umweltverträglichen Strom aus einem Mix erneuerbarer Energien – aus Wasser, Wind, Sonne, Biomasse oder Erdwärme – und/oder Kraft-Wärme-Kopplung aus modernen effizienten Gaskraftwerken. Achten Sie darauf, dass Ihr Stromversorger auch in den Bau umweltfreundlicher Neuanlagen investiert!

Kosten und Finanzierung

Ist Windenergie teurer als Strom aus anderen Kraftwerken?
Ja. Das liegt vor allem daran, dass die heutigen Preise für Strom aus fossilen und atomaren Brennstoffen die so genannten externen Kosten nicht berücksichtigen. Würden die Aufwendungen für Gesundheits- und Umweltschäden und die Absicherung von Risiken wie Atomunfällen in den Strompreis einkalkuliert, wären konventionelle Energien nicht konkurrenzfähig. Aber die Kosten der Windenergie sinken schnell und Preissteigerungen bei den fossilen Brennstoffen sind absehbar.

Was muss ich als Stromkunde für die Windenergie bezahlen?
Windstrom wird nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) seit 1. Januar 2004 mit mindestens 8,8 Cent pro Kilowattstunde vergütet. Ab dem fünften Betriebsjahr der Anlage sinkt die Vergütung, abhängig von der Qualität des Standortes. Die Stromanbieter legen die Kosten für die Förderung sämtlicher umweltfreundlicher Energien (Sonne, Wind, Biomasse etc.) auf ihre Kunden um. Dafür zahlt ein Vier-Personen-Haushalt etwa acht Euro im Jahr zusätzlich.

Wie entwickeln sich die Kosten für Strom aus Windkraftanlagen?
Von 1991 bis 2003 sank die Vergütung für Windstrom um 55% auf derzeit mindestens 8,8 Cent pro Kilowattstunde für die ersten fünf Betriebsjahre. Bis 2010 soll sie sich gegenüber dem Basisjahr 2003 um weitere 20% verringern. Die Mindestvergütungen für neue Anlagen werden künftig jährlich um jeweils 2% gesenkt. Die Gestehungskosten für Windstrom werden zwischen 2012 und 2015 mit den konventionellen Energien gleichziehen, danach wird er günstiger sein.

Wie entwickeln sich die Kosten für Strom aus fossilen Kraftwerken?
Die Kosten für konventionellen Strom werden wegen der notwendigern Neuinvestitionen weiter steigen, denn in den nächsten 20 Jahren muss aus Altersgründen etwa die Hälfte der Kraftwerkskapazität ersetzt werden. Auch der CO2 -Emissionshandel, ab 2005 aus Gründen des weltweiten Klimaschutzes vorgeschrieben, wird die Kosten für diese Art der Stromerzeugung weiter in die Höhe treiben.

Wie viele Arbeitsplätze sind in der Windbranche entstanden?
Deutschland ist auf dem Windenergiesektor der unangefochtene Weltmarktführer. Die neun hierzulande ansässigen Hersteller von Windkraftanlagen haben beachtliche Fertigungskapazitäten aufgebaut. Ende 2003 hingen über 45.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt von der Windbranche ab. Dabei sind Beschäftigungseffekte in Wissenschaft, Forschung, Verwaltung und Beratung noch gar nicht mitgerechnet.

Wie wird ein Windpark finanziert?
Windparkplaner bringen in der Regel ihren Eigenkapitalanteil von etwa 30% über Windkraftfonds auf, an denen sich Privatanleger als Kommanditisten beteiligen können. Der Rest der Investitionssumme muss am Kapitalmarkt, sprich: bei Banken beschafft werden. In den letzten Jahren waren Windenergiefonds wegen der attraktiven Renditen sehr beliebt. 2004 ging die Nachfrage wegen der öffentlichen Diskussion um die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) allerdings zurück.

Akzeptanz und Auswirkungen von Windanlagen

Sind nicht schon viel zu viele Windkraftanlagen gebaut worden?
Die Windkraft spart in Deutschland schon jetzt etwa 20 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr ein und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Allerdings werden zukünftig im Binnenland weniger, dafür effizientere Anlagen stehen und zunehmend alte Anlagen an bestehenden Standorten ausgetauscht werden (Repowering). Die meisten Vorrangflächen an Land werden in den nächsten Jahren mit Windparks bebaut sein. Auch darum geht der Trend zu Offshore-Windparks.

Die Anlagen werden immer größer – gibt es keine Grenzen oder gesetzliche Auflagen?
Das stärkste Windrad der Welt mit einer Leistung von 5 Megawatt und einem Rotordurchmesser von 126 Metern entsteht derzeit in Brunsbüttel. So große Anlagen werden aber vor allem für den Offshore-Einsatz konzipiert. An Land ist mit der 2- bis 2,5-Megawatt-Kategorie heute bereits die Grenze erreicht. Türme oder Maschinenhäuser können sonst nicht mehr auf der Straße transportiert werden. Bei Offshore-Windkraftanlagen sind solche logistischen Hürden nicht zu erwarten.

Bei mir in der Nähe soll ein Windpark gebaut werden, es bilden sich Bürgerinitiativen dagegen. Wie soll ich mich als Befürworter verhalten?
Wir leben in einer Demokratie. Gegner eines Windparks haben das Recht, sich öffentlich zu dem Projekt zu äußern – Befürworter haben aber genau das gleiche Recht und sollten es auch wahrnehmen. Sie stehen übrigens nicht allein da: Umfragen zufolge sind immerhin 60 bis 70 Prozent aller Deutschen für die Nutzung und den Ausbauder Windkraft!

Muss ich Gesundheitsauswirkungen durch einen Windpark befürchten?
Konkrete Gesundheitsauswirkungen sind bislang durch Studien nicht nachgewiesen worden. Um Beeinträchtigungen und Belästigungen – etwa durch Maschinengeräusche und den bei bestimmten Wetterbedingungen von den Rotorblättern erzeugten Schattenwurf – so gering wie möglich zu halten, dürfen gesetzlich festgelegte Lärmpegel und Höchstbelastungen durch Schattenwurf nicht überschritten werden. Mindestabstände zu Wohngebieten sind vorgeschrieben.

Durch hellrote Rotorblätter und Blinklichter auf der Anlage fallen die Windkraftanlagen doch noch mehr auf – muss das sein?
Leider ja. Bei allen Bauwerken, die höher sind als 100 Meter, sind Warnfarben und Blinklichter gesetzlich vorgeschrieben, nicht nur bei Windkraftanlagen. Diese Maßnahmen dienen der Flugsicherheit. Firmen entwickeln aber derzeit neue Beleuchtungstechniken, die mit weniger Lichtstärke gezielter leuchten, so dass die Lichter weniger auffallen.

Wie kann ich mich gegen einen Windpark wehren?
Einspruch gegen einen geplanten Windpark sollte so früh wie möglich erfolgen – entweder bereits gegen die Ausweisung von Flächen durch die Gemeinde oder, sobald ein Bauantrag gestellt wurde, bei der zuständigen Genehmigungsbehörde. Ist die Genehmigung erteilt worden, muss innerhalb eines Monats Widerspruch erhoben werden. Wird dieser abgewiesen, bleibt der Gang zum Verwaltungsgericht. Möglich ist auch eine Zivilklage gegen den Betreiber.

Zukunft der Windenergie

Werden immer mehr Windräder gebaut werden?
Die Ausbaumöglichkeiten sind durch die verfügbaren Vorrangflächen begrenzt. Bei den Standorten an Land, insbesondere an der Küste, ist schon eine gewisse Sättigung erreicht. In Zukunft wird immer mehr Strom mit immer weniger, aber effizienteren Windkraftanlagen erzeugt werden. Den Hauptteil der Neuinstallationen werden Offshore-Anlagen ausmachen. Noch ist Windkraft eine der günstigsten erneuerbaren Energien, aber früher oder später werden Sonne, Biomasse und Erdwärme aufholen.

Was bedeutet eigentlich „Repowering” von Windkraftanlagen?
Windkraftanlagen werden immer effizienter. Deshalb ersetzt man zunehmend völlig funktionstüchtige „alte” Anlagen – die häufig nicht älter sind als zwölf oder fünfzehn Jahre – an guten Standorten durch neue, die bis zum Zehnfachen an Leistung bringen. Diesen Austausch nennt man Repowering. Damit entsteht ein Markt für gebrauchte Windkraftanlagen, der in Zukunft noch weiter wachsen und zum Beispiel auch für Entwicklungsländer interessant sein könnte.

Warum baut man die Windkraftanlagen nicht einfach im Meer, wo sie weniger stören?
Die Bundesregierung plant den Ausbau der Offshore-Windenergienutzung. Sie rechnet damit, dass innerhalb von drei Jahrzehnten 15% unseres Strombedarfs aus solchen Anlagen gedeckt werden wird. Allerdings bedürfen diese Offshore-Projekte einer sorgfältigen Prüfung auf Natur- und Umweltverträglichkeit. Die Anlagentechnik für Windparks in tieferen Gewässern (ab ca. 25 Meter Wassertiefe) steckt noch in der Erprobungsphase.

Sollte man Windkraftanlagen nicht besser in Entwicklungsländern bauen?
Wo immer günstige Bedingungen für Windkraftanlagen herrschen, sollten sie auch gebaut werden – ob Entwicklungs- oder Industrieland. Zugang zu Energie ist wichtig, um die Armut zu bekämpfen und die wirtschaftliche Entwicklung anzuschieben. Die hochindustrialisierten Staaten haben sich verpflichtet, die Entwicklungsländer beim Ausbau erneuerbarer Energien zu unterstützen. Übrigens: Indien ist der fünftgrößte Erzeuger von Windstrom weltweit!

Wie hoch kann der Anteil des Windstroms technisch werden?
Rechnerisch beträgt die Energieleistung des Windes in der Erdatmosphäre das Hundertfache der gesamten weltweit installierten Kraftwerksleistung, und theoretisch könnte man dem Wind 59 Prozent seiner Leistung entziehen. Das Ziel der Bundesregierung, bis 2025 mindestens 25 Prozent des deutschen Strombedarfs aus Windkraft zu decken, ist daher durchaus realistisch. In einzelnen Regionen Deutschlands liegt der Anteil des Windstroms heute schon höher als 30 Prozent.

Wie hoch sind die weltweiten Potenziale für Windkraft?
Die Windressourcen der Welt sind mehr als doppelt so hoch wie der Bedarf. Sie werden auf 53.000 TWh /Jahr geschätzt (Terrawattstunden; eine TWh = eine Milliarde kWh), der weltweite Stromverbrauch wird bis 2020 voraussichtlich auf knapp 25.000 TWh/Jahr ansteigen. Greenpeace und die Europäische Windenergievereinigung (EWEA) haben errechnen lassen, dass es möglich wäre, bis zu diesem Zeitpunkt 12 % des Weltstrombedarfs aus Windenergie zu decken.

Stromnetz und -versorgung

Man liest immer wieder, dass konventionelle Kraftwerke Regelleistung liefern müssen, wenn Windstille herrscht – was ist das eigentlich? Regelenergie muss für den Fall vorgehalten werden, dass erwarteter Stromverbrauch und Erzeugung nicht übereinstimmen. Solche Schwankungen entstehen für Windkraft zum Beispiel durch schnelle Wetteränderungen. Die Einspeisemenge von Windstrom lässt sich heute bereits 24 Stunden im Voraus mit einer Genauigkeit von 90% vorhersagen. Prognosemodelle und Planbarkeit verbessern sich fortlaufend, und Regelenergie stammt zunehmend aus modernen und effizienten Gaskraftwerken.

Die Kraftwerke laufen trotz Windparks weiter, was bringt uns dann die Windenergie?
Klimaschutz zum Beispiel: 2003 hat die Windenergienutzung in Deutschland rund 20 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Weltweit waren es im selben Jahr über 50 Millionen Tonnen. Bis 2025 soll ein Viertel des deutschen Strombedarfs aus Windenergie stammen. Das würde unseren Kohlendioxidausstoß um 10% mindern. Je mehr Strom aus Wind und anderen erneuerbaren Energien erzeugt wird, desto weniger Brennstoff wird benötigt und desto weniger konventionelle Kraftwerke werden mittel- und langfristig gebraucht.

Müssen mehr Hochspannungsleitungen gebaut werden, wenn immer mehr Windparks ans Netz gehen?
E.On plant derzeit erstmals eine Hochspannungstrasse nur für Windstrom in Schleswig-Holstein, wo das Netz trotz eines Windkraftanteils von rund 25 Prozent bislang ausreichte. Bei einem weiteren Zubau vor allem von Offshore-Windparks müssten aber besonders in dünn besiedelten Gebieten mit schlecht ausgebautem Stromnetz Trassen verstärkt oder neu gebaut werden. Die Zahl der benötigten Freileitungen lässt es sich durch eine Gesamtplanung begrenzen.

Kann man die Leitungen nicht in die Erde legen?
Technisch ist das kein Problem. Viele Mittelspannungsleitungen werden heute schon unterirdisch verlegt. Dieses Verfahren hat nämlich den Vorteil, dass der Wartungsaufwand wesentlich geringer ist und Schäden z. B. durch Blitzeinschlag vermieden werden. Im Hochspannungsbereich ist das allerdings auch eine Kostenfrage, denn Erdkabel sind bei der Verlegung teurer als Freileitungen. Der langfristige Betrieb kann allerdings erheblich günstiger sein.

Kann man Strom aus Windparks nicht speichern für windarme Zeiten?
Das Problem dabei ist, dass Strom sich in großen Mengen mit allen heute bekannten Techniken nur indirekt speichern lässt. Ob man ihn in Gestalt von Wasser im Pumpspeicherwerk „zwischenlagert” oder überschüssigen Strom als Pressluft in Salzkavernen leitet: Sobald man das Speichermedium bei steigender Nachfrage in Strom zurückverwandelt, geht ein hoher Prozentsatz an Energie verloren. Hier gibt es noch viel Forschungsbedarf.

Energie und Umwelt

Ist es nicht viel effizienter, erst einmal mit Stromsparen anzufangen, bevor wir immer weitere Windparks bauen?
Stromsparen ist auf jeden Fall eine sinnvolle und sehr wichtige Sache. Wenn es uns ernst ist mit dem Klima- und Umweltschutz und wir die Strukturen des Energiemarktes wirklich verändern wollen, müssen wir beides tun: der Stromverschwendung in Haushalt und Betrieb Einhalt gebieten, um den Verbrauch zu senken, und die benötigte Strommenge aus Wind und anderen erneuerbaren Energien erzeugen.
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